Kniearthrose: Schneller wieder fit mit Eigenblut

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Immer mehr Studien bestätigen die Wirksamkeit der ACP-Therapie bei leichtem bis mittelschwerem Verschleiß.

„Nach dem Joggen und Radfahren war der Schmerz im linken Knie schon sehr auffällig“, blickt der Exnationalteamspieler Roman Mählich auf die letzten Jahre zurück. Dass es dem bekannten Trainer und ORF-Fußball-Analytiker wieder merkbar besser geht, verdankt er einer modernen Technik der Eigenbluttherapie.
„Wie Hunderttausende Österreicher litt Roman Mählich an einer Kniearthrose und zwar bereits in mittelschwerer Ausprägung. Der jahrelange Spitzensport hatte zum vorzeitigen und schmerzhaften Verschleiß von Knorpelmasse geführt“, berichtet Unfallchirurg und Sportarzt Dr. Christoph Resinger aus Wien. Positive Berichte von Patienten und überzeugende Studien* bewogen den Arzt, auch Roman Mählich mit der neuesten Technologie der ACP-Eigenbluttherapie (ACP = autologes konditioniertes Plasma) zu behandeln.

So funktioniert es

„Bei der ACP-Therapie wird etwas Blut mit einem Doppelspritzen- System direkt aus der Armvene entnommen und in eine Spezialzentrifuge gestellt“, erläutert Prim. Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie. Binnen 5 Minuten setzt sich dabei plättchenreiches, hochkonzentriertes Blutplasma im gemeinsamen Kolben der beiden Spritzen ab. Danach wird die kleinere Spritze aus dem Kolben ausgeschraubt, eine Injektionsnadel aufgesetzt und das Plasmakonzentrat in die betroffene Region injiziert. Das System ist geschlossen, steril und somit infektionsgeschützt. Die Anwendung ist zu 100% biologisch, da körpereigen. Sie dauert rund 15 Minuten und wird in der Arztpraxis durchgeführt. Der Patient kann gleich danach wieder seinen Alltagsaktivitäten nachgehen.

Wirkungsweise und Vorteile

Dank der beschriebenen Form der Eigenblutaufbereitung enthält das herausisolierte Plasma die dreifache Konzentration an Thrombozyten (= Blutplättchen). „Werden diese außerhalb der Blutbahn aktiviert, wirken sie entzündungshemmend und setzen Wachstumsfaktoren frei, welche die Zellneubildung in Muskel-, Sehnen- und Knorpelgewebe ankurbeln und auch den Zusammenhalt des Gewebes wie eine Art Leim begünstigen“, erklärt „Fußballdoc“ Resinger. Um den Behandlungserfolg zu optimieren, sind für diese Form der Eigenbluttherapie ca. 5 Behandlungen, jeweils im einwöchigen Abstand, angezeigt.
Die quälenden Knieschmerzen nehmen von Behandlung zu Behandlung ab. „Schon nach der ersten Spritze habe ich gemerkt: Es tut weniger weh. Jetzt, nach dem vierten Mal, habe ich weder am Ergometer noch beim Schifahren irgendwelche Probleme. Nach dem Laufen spüre ich es schon noch irgendwie, aber es ist kein Vergleich mehr zu früher“, schildert Roman Mählich.
Im Zusammenhang mit der ACP-Eigenbluttherapie sind keine Unverträglichkeiten bekannt. Das moderne System der Doppelspritze hält auch eine allfällige Infektionsgefahr hintan.

Wann und wem kann die ACP-Therapie helfen?

In den letzten Jahren wurde die ACP-Eigenbluttherapie bei Tennisellbogen, Patellaspitzen-Syndrom (Springerknie), Fersensporn, Reizungen der Achillessehne sowie bei Knorpelschäden im Knie zahlreichen wissenschaftlichen Studien unterzogen. Diese zeigen, dass damit die Heilung von Muskelverletzungen, aber auch die Beseitigung von Sehnen- und Knorpelproblemen größtenteils signifikant beschleunigt und verbessert werden kann.*, **

Grenzen der Therapie

„Ist der schmerzhafte Verschleiß im Kniegelenk schon so weit fortgeschritten, dass praktisch Knochen auf Knochen reibt, sind die Heilungschancen geringer. Da ist dann ganz einfach zu wenig Gewebe vorhanden, das man zum Wachstum anregen könnte“, erläutert Dr. Resinger. Ab Arthrosestadium IV bleibt Schmerzgeplagten in vielen Fällen nur die Möglichkeit einer Teilendoprothese („Halbschlitten“) oder eines kompletten Gelenksersatzes. Auch das muss dank neuester Technologien nicht das Ende der Karriere als Freizeitsportler bedeuten. Doz. Müllner: „Viele unserer Patienten gehen mit dem künstlichen Kniegelenk nach angemessener Rehazeit wieder Radfahren, Schifahren oder Bergsteigen.“

Studien:
* Smith PA: Intra-articular autologous conditioned plasma injections provide safe and efficacious treatment for knee osteoarthritis. Am J Sports Med 2016; 44(4): 884-91

** Lebiedziński R et al.: A randomized study of autologous conditioned plasma and steroid injections in the treatment of lateral epicondylitis. Int Orthop 2015; 39(11): 2199-203 Quelle: Presseinformation ConsuMED Marketing und Public Relations e.U.

WEB-LINK

Mehr Informationen unter:
www.acp-therapie.at