Wirbelsäule: Alles im Lot?

Verkrümmungen der Wirbelsäule können durch Erkrankungen oder Unfälle entstehen. Sie können aber auch angeboren sein. Nach starken Wachstumsschüben – zum Beispiel in der Pubertät – kommt es oft zu einer drastischen Verschlechterung. Regelmäßige orthopädische Kontrollen der Wirbelsäule sollten daher bis ins Erwachsenenalter stattfinden.

Wie bei anderen orthopädischen Problemen richtet sich auch die Behandlung von Wirbelsäulenverkrümmungen nach dem Schweregrad: Gymnastikübungen stärken und dehnen die Rücken-, Brust- und Bauchmuskulatur. Ist die Wirbelsäule noch im Wachstum, kann ein Korsett helfen. Nur bei schweren Verkrümmungen muss operiert werden.

Richtig heben und tragen

Je jünger die Kinder sind, desto weicher und somit verformbarer sind die Knochen. Kinder sollten daher nicht ständig schwere Lasten tragen. Wichtig ist, die Rumpfmuskulatur durch regelmäßigen Sport zu stärken. Wie man schwere Dinge körperschonend aufhebt und trägt, kann man nicht früh genug lernen:

  • Heben von schweren Gegenständen: in die Knie gehen und den Gegenstand mit geradem Rücken langsam aufheben.
  • Tragen von schweren Gegenständen: das Gewicht auf beide Arme gleichmäßig verteilen oder am besten einen Rucksack nehmen.